Festspielhäuser
Die Salzburger Festspielhäuser befinden sich am Fuße des Mönchsberg, dem sogenannten Salzburger Festspielbezirk.
Das Kleine Festspielhaus entstand 1924/26, das Große Festspielhaus erbaute der Architekt Clemens Holzmeister 1956-1960.
Die Felsenreitschule wurde 1693 nach den Plänen von Fischer von Erlach erbaut. Die Salzburger Festspielhäuser sind Hauptveranstaltungsort der jährlich stattfindenden Salzburger Festspiele.
Die nahegelegene Pferdeschwemme, Schauwand zur Verkleidung eines ehemaligen Steinbruchs wurde 1695 von Michael Bernhard Mandl gestaltet.
Das Große Festspielhaus Salzburg wurde nach den Plänen des österreichischen Architekten Clemens Holzmeister gebaut und 1960 durch Herbert von Karajan eröffnet. Die Fassade des von Fischer von Erlach entworfenen barocken Pferdestalles wurde erhalten, auch die Pausenfoyers erinnern an die frühere Verwendung.
Das Haus enthält 2.177 Sitzplätze mit ausgezeichneter Sicht. Es wird für Opernvorstellungen und große Konzerte genützt. Die Konzertmuschel entwarf der Bühnenbildner Richard Peduzzi. Das Portal der Hauptbühne kann zwischen 14 und 30 Metern verändert werden.
Das Kleine Festspielhaus Salzburg hat mit 1.324 Sitz- und 60 Stehplätzen einen trügerischen Namen. Es wurde erstmals 1924 provisorisch errichtet und dann mehrfach verändert - zuletzt 1963 durch die Architekten Hans Hofmann und Erich Engels. Die Eingangshalle schmückt ein berühmtes Fresko von Anton Faistauer aus dem Jahre 1926.
