Geschichte der Salzburger Festspiele
Der Theaterleiter Max Reinhardt wollte, sehen wir es als die Anfänge der Salzburger Festspiele, die "arbeitslose" Zeit der Schauspieler und Sänger überbrücken.
Er verfolgte den Plan, im Sommer für jede Inszenierung in Salzburg die geeignetsten Künstler aus ganz Europa nach Salzburg zu holen.
Damit erreichte er in Salzburg das höchste künstlerisches Niveau, das auch heute jährlich bei den Salzburger Festspielen erreicht wird, und es wurde international selbstverständlich, sich im Sommer in Salzburg zu treffen.
Neben Max Reinhardt standen zwei weitere prominente Künstler an der Wiege der Salzburger Festspiele: der Komponist Richard Strauss (“Donauwalzer") und der Dichter Hugo von Hofmannsthal (“Jedermann"). Dieser formulierte auch das Programm für die frühen Salzburger Festspiele:
- Oper und Schauspiel in Salzburg
- Salzburg will dem klassischen Besitz der Welt dienen – Salzburg, Kunstmetropole in Europa
- die Freuden Mozarts und seiner Musik
In 75 Jahren entwickelten sich die Salzburger Festspiele zu einem sehr großen und international anerkannten Theaterbetrieb. In den letzten Julitagen und im ganzen August gibt es im Rahmen der Salzburger Festspiele ca. 170 Veranstaltungen mit ca. 220.000 Eintrittskarten. Neben den großen klassischen Opern (Mozart, Rossini, Verdi u.a) und Theaterstücken (“Jedermann") wird alljährlich auch zeitgenössische Kunst vorgestellt.
Auch auf dem Konzertsektor wird dem bedeutenden Erbe Mozarts von den Wiener Philharmonikern Würde getragen.
